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Nice to Know:

Wovon hängt der Preis der Kfz-Versicherung ab?


Wie hoch die Kosten für eine Kfz-Versicherung sind, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen kommt es darauf an, ob Sie das Auto nur haftpflichtversichern oder auch eine Kaskoversicherung dazubuchen, die Ihr eigenes Auto gegen Schäden absichern soll. Die Wahl der Elemente und Klauseln beeinflusst den Preis.

Zusätzlich spielen aber auch Ihre persönlichen Merkmale beim Preis eine Rolle. So lesen Versicherungen aus Statistiken heraus, welche Fahrer in der Regel weniger Schäden verursachen. Für diese Kunden ist eine Autoversicherung günstiger als für statistisch unfallträchtigere Fahrer.

Was hat außerdem Einfluss auf den Beitrag?


Kilometerleistung - Bei der Kilometerleistung lohnt es sich, eher vorsichtig zu schätzen als großzügig draufzuschlagen. Denn je mehr Kilometer Sie angeben, desto teurer wird der Versicherungsbeitrag.

Beitragszahlung - Es ist immer ein großer Batzen Geld, der zum Jahresanfang vom Konto abgeht. Aber es lohnt sich, den Beitrag zur Kfz-Versicherung auf einen Schlag zu begleichen. Wer stattdessen mehrmals pro Jahr einen Teilbetrag überweist oder abbuchen lässt, zahlt drauf. Halbjährliche Zahlweise kostet knapp 4 Prozent, vierteljärliche Zahlweise durchschnittlich 7 Prozent mehr Jahresbeitrag. Für eine monatliche Zahlweise beträgt der Aufschlag durchschnittlich sogar 8,6 Prozent.  
Die monatliche Zahlung bieten viele Versicherungen gar nicht an. Wer darauf besteht, schränkt seine Tarifauswahl unnötig ein.

Werkstattbindung - Wer nach einem Kaskoschaden statt der nächstbesten Werkstatt eine Partnerwerkstatt seiner Kfz-Versicherung besucht, bekommt die Versicherung günstiger. Denn Werkstatt und Assekuranz haben in Verträgen Sonderpreise für Reparaturen vereinbart. Für die Versicherung bedeutet das niedrigere Rechnungen, die sie nach einem Schaden begleichen muss.

Wer sich auf die Werkstattbindung einlassen möchte, sollte vorher prüfen, wo die nächste Partnerwerkstatt der Versicherung ist. Besonders auf dem Land sind die Entfernungen manchmal recht groß. Vorsicht gilt auch bei Neuwagen. Verwendet die Werkstatt keine Original-Ersatzteile, kann die Herstellergarantie verloren gehen. Achten Sie daher darauf oder verzichten Sie auf die Werkstattbindung.
Meist gar nicht möglich ist die Werkstattbindung bei geleasten oder fremdfinanzierten Autos. Denn Leasing- und Kreditverträge legen meist fest, dass Reparaturen nur in Werkstätten erfolgen dürfen, die vom Hersteller dazu autorisiert wurden.

 

Welche Merkmale treiben den Preis wirklich?


Während sich niemand Kinder oder Beruf passend für die Kfz-Versicherung aussuchen kann, lässt sich an anderen Merkmalen ein bisschen drehen, um eine günstigere Autoversicherung zu bekommen.

Weitere Fahrer - Durch die richtige Angabe weiterer Fahrer lässt sich manchmal erheblich sparen. Die teuerste Variante ist, den Fahrerkreis als unbeschränkt anzugeben. Das kostet im Schnitt doppelt so viel wie nur den Versicherungsnehmer als Fahrer zu melden. Den größten Anteil an einem deutlich höheren Beitrag hat ein mitfahrendes Kind ohne Fahrpraxis. In diesem Fall verlangen die Versicherer unserer Untersuchung zufolge im Durchschnitt 96 Prozent mehr Prämie. Der Ehe- oder Lebenspartner kostet nur einen winzigen Aufpreis im Cent-Bereich. Falls möglich, sollten Sie so wenige Fahrer wie möglich auf ein Auto anmelden.

Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung - Wenn Sie eine Voll- oder Teilkaskoversicherungabschließen, sollten Sie auch eine Selbstbeteiligung vereinbaren. In dieser Höhe tragen Sie jeden Schaden selbst und können erheblich bei der Versicherung sparen. In der Vollkaskoversicherung verringert sich die Prämie um durchschnittlich 20 Prozent, wenn Sie bei jedem Schaden 150 Euro selbst zahlen. Um 26 Prozent sinkt der Beitrag durchschnittlich bei einem Selbstbehalt von 300 Euro. Gehen Sie mit der Selbstbeteiligung sogar auf 500 Euro, sparen Sie durchschnittlich satte 29 Prozent im Vergleich zu einem Tarif ohne Selbstbehalt. In jeder Vollkaskoversicherung steckt auch immer automatisch eine Teilkasko mit drin.

Fahreralter - Bis 55 Jahre ist alles noch in Ordnung, danach wird es teurer. Bereits 65-jährige Fahrer zahlen im Durchschnitt 11 Prozent mehr Beitrag. Richtig happig wird es aber für diejenigen, die noch mit 75 Jahren mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Von ihnen verlangen die Versicherer durchschnittlich 57 Prozent Aufschlag im Vergleich zu einem Mittfünfziger – und das sogar bei günstigen Tarifen.

Welche Tarif-Merkmale spielen praktisch keine Rolle?


Abstellort - Es wirkt sich auf Ihren Beitrag zur Kfz-Versicherung praktisch nicht aus, wo Ihr Auto die Nächte verbringt. Gerade mal durchschnittlich 2 Prozent weniger Beitrag zahlen Sie, wenn Sie Ihren Wagen regelmäßig in einer Garage abstellen. Tiefgaragen sind Garagen praktisch gleichgestellt, der durchschnittliche Tarifnachlass ist minimal geringer, beträgt gerundet aber auch 2 Prozent.

Treibstoff - Auf den Abgasskandal bei VW, Mercedes und anderen Autoproduzenten reagiert die Versicherungswirtschaft offenbar gelassen: Es ist egal, ob Sie Ihr Auto mit Diesel oder Benzin tanken – bei sonst gleichen Merkmalen reagiert der Beitrag nicht auf den Tankinhalt.

Dennoch können Dieselfahrzeuge teurer sein als Benziner. Das ist dann der Fall, wenn die Typklassen von Dieselautos höher sind als die von vergleichbaren Benzinern. Dass diese Diesel eine höhere Typklasse haben, hat statistische Gründe: Damit ereignen sich mehr Unfälle oder sie sind teurer in der Reparatur.

Quelle: finanztip.de